Veranstaltung Asylpolitik

An die 140 Personen, nahmen am dritten DIB Circle zum Thema „Asylpolitik – Wie weiter?“ teil.

Bei der Veranstaltung vom 31. Oktober 2013 kamen die verschiedenen Rollen von Bund, Kantonen (Zürich) und Gemeinden in der Asylpoltik zur Sprache. Regierungsrat Mario Fehr unterstrich mehrmals den pragmatischen Kurs des Kanton Zürichs, jenseits von Ideologien. Dies fällt ins Gewicht, weil der Kanton Zürich Schweiz als bevölkerungsreichster Kanton des Landes auch am meisten Asylsuchende aufzunehmen hat. Dr. Eduard Gnesa (DEZA) unterstrich von Seiten des Bundes die Bedeutung von Migrationspartnerschaften und Entwicklungszusammenarbeit. - Einen Vergleich zwischen der Schweiz und Dänemark, erarbeitet in der Bachelor-Arbeit der ZHAW SML Absolventin Michaela Eschemoser, regte zu Überlegungen zu den Vor- und Nachteilen von zentralisierten (Dänemark) und dezentralisierten Empfangszentren (Schweiz) an. Die Zentren in der Schweiz befinden sich zudem in bevölkerungsreichen Gebieten.

Die Panelteilnehmer zeigten sich grundsätzlich optimistisch bezüglich der Schweizer Asylpolitik. Sie werde jedoch in den nationalen und internationalen Medien schlecht dargestellt, wie dies im Falle des vermeintlichen „Badi-Verbots“ in Bremgarten geschehen ist, so hiess es. Einigkeit bestand auch darin, dass bei einer nächsten Diskussion der Fokus nicht nur auf Asylsuchende gerichtet sein sollte, sondern generell auf das Thema Zuwanderung.

Ein Artikel wurde in der NZZ publiziert, mehr Infos und der Link zum Artikel finden sich hier.

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